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SV Akademie

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Institutsangaben

Staatlich anerkannter Bildungsträger gemäß Bescheid der Bezirksregierung Köln (48.06-32/2011 AwbG)

Die SV Akademie steht seit über 20 Jahren für praxisorientierte Weiterbildung im Bauwesen. In dieser Zeit haben bereits mehr als 6.000 Teilnehmer:innen unsere Weiterbildungen genutzt, um ihr Fachwissen zu erweitern und sich für neue berufliche Aufgaben zu qualifizieren.

Was uns dabei von Anfang an wichtig war, gilt bis heute: Weiterbildung soll Fachwissen nicht nur vermitteln, sondern für den beruflichen Alltag nutzbar machen.

Deshalb entwickeln wir unsere Lehrgänge und Kurse gemeinsam mit erfahrenen Fachexpert:innen aus der Branche. Reale Praxisfälle, konkrete Fragestellungen aus dem Baualltag und anwendungsorientiertes Fachwissen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Unsere Geschichte

Ausbildung vor 2012

Das Programm der Akademie bestand zunächst, wie bis heute bei den meisten Bildungsanbietern im Sachverständigenwesen, aus Einzelseminaren und Workshops, die in erster Linie der Prüfungsvorbereitung auf diverse Zertifizierungsprüfungen, wie bspw. der Zertifizierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 dienten.

Ausbildung 2012-2021

Ein Problem in Deutschland ist die Tatsache, dass Weiterbildung, Zertifizierung, Verbandsreglements, usw. im Sektor der freien Sachverständigen überhaupt nicht gesetzlich geregelt sind. Damit einhergehend gibt es auch keine klaren Bestimmungen, wie man konkret Sachverständig wird und welches grundlegende Fachwissen dazu benötigt wird. Wer der Meinung ist, dass er die, gemäß Sachverständigenordnung, „besondere Sachkunde“ besitzt, darf sachverständig tätig werden.  

Gesetzliche Vorgaben gibt es erst ab der Stufe der öffentlichen Bestellung und Vereidigung.

Streben nun Bau- bzw. Immobilienfachleute an, Sachverständiger zu werden, dann müssen sie zunächst als freier Sachverständiger die Tätigkeit aufnehmen und Erfahrungen sammeln. Erst mit einem hinreichenden Fundus an Praxiserfahrung und Fachwissen können Sie sich im Weiteren auf die öffentliche Bestellung und Vereidigung oder die Zertifizierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 bewerben.

Obwohl jedoch gemäß der gesetzlichen Bestimmungen keinerlei konkrete Nachweise verlangt werden, ist von einer Aufnahme der Sachverständigentätigkeit, ohne jede Kenntnisse zu den Rechten und Pflichten dieses Berufs, ohne jede Kenntnisse zu Form, Aufbau und Anforderungen an ein Gutachten aber eigentlich abzuraten, denn:

EIN SACHVERSTÄNDIGER HAFTET FÜR SEINE GUTACHTERLICHEN LEISTUNGEN!

Im Sachverständigenwesen existiert somit eine Lücke zwischen der ersten Aufnahme der Sachverständigentätigkeit und der Bestellung oder Zertifizierung nach den hoheitlich oder gesetzlich geregelten Bestimmungen.


Aus diesem Grund hat die SV Akademie Aachen Lehrgänge entwickelt, in denen die Ausübung der Sachverständigentätigkeit von Beginn an hinreichend mittels Präsenzseminaren, E-Learning und Hausübungen an virtuellen Schadensbildern trainiert wird. Zusätzlich werden in den Seminaren immer wieder aktuelle Problemfälle aus dem Alltag der sachverständigen Dozenten vorgestellt und der Umgang vom Ortstermin bis hin zur finalen Gutachtenerstellung veranschaulicht.

So erhalten die Teilnehmer/innen heute eine fundierte Ausbildung, nach der sie mit hinreichender Sicherheit sachverständig tätig werden können. Alle Lehrgänge dauern dabei niemals weniger als sechs Monate. Mit Prüfungsvorbereitung und Prüfung durch die PersCert TÜV beträgt die Studienzeit in der Regel etwa neun Monate.

Ein solch intensives Ausbildungsangebot ist im Sachverständigenwesen, nach unseren Kenntnissen, einzigartig. So wird durch die Sachverständigen Akademie Aachen im Sachverständigenwesen eine elementare Lücke geschlossen, die in Deutschland nicht reglementiert ist.

Seit Einführung dieses Weiterbildungsangebotes in 2012 werden die Lehrgänge selbstverständlich stetig weiterentwickelt.

Ausbildung nach 2021

Heute fokussiert sich die SV Akademie auf Onlineschulungen, grenzt sich dabei jedoch von klassischen Webinaranbietern ab.

Klassischerweise werden ehemalige Präsenzseminare einfach in ein sogenanntes Webinar umgewandelt, bei denen sowohl vom Referent:innen als auch von den Teilnehmer:innen erwartet wird, 6-8 stündige Sitzungen vor dem PC zu halten. Aus Studien geht jedoch eindeutig hervor, dass die allgemeine Aufmerksamkeitsspanne für Videocalls nicht mehr als 30–60 Minuten beträgt. Danach wird es anstrengend. Auch für die Lehrkräfte ist es unmöglich, 8 Stunden gegen eine Kamera zu referieren. Wer ein solches Angebot in Anspruch nimmt, wird den Lehrstoff niemals vollständig verinnerlichen!